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Landschulheim in der ältesten Stadt des Landes



Bei einer Führung im Münster galt es die Gotik zu entdecken, in St. Pelagius die Romanik und in der Predigerkirche den barocken Baustil. Eindrucksvoll kann man hier auf engstem Raum die Charakteristika der einzelnen Architekturstile entdecken und vergleichen. Viel ältere Zeugnisse bot das römische Legionärsbad und die Ausstellung im Dominikanermuseum. Dort kann man neben zahlreichen antiken Alltagsgegenständen ein Mosaik des Sängers Orpheus und ein seltenes Schriftdokument aus dem römischen Germanien bestaunen. Das erhaltene Holztäfelchen beweist, dass die antiken Bewohner Rottweils schon im Jahre 186 n.Chr. in einem municipium – also einer Stadt – lebten. Bereits in der Antike sammelten die Rottweiler ihre Münzen in Spardosen, nicht jeder wollte aber so lange warten und so hat man hier sogar die Werkstatt eines Geldfälschers ausgegraben. In der Museumswerkstatt durfte sich jeder selbst zwei „antike“ Münzen gießen und als Andenken mit nach Hause nehmen.

Noch viel ältere Spuren gab es in Dotternhausen zu entdecken. Zunächst bot das Werkforum einen Einblick in paläontologische Funde aus der Erdgeschichte, ehe mit Hammer und Meißel selbst fleißig nach Ammoniten und Belemniten im Posidonienschiefer gesucht werden konnte.

Ein Tag stand ganz im Zeichen diverser Teamtrainigspiele, an einem Tag waren in der Kletterhalle und beim Schwimmen die sportlichen Qualitäten gefordert und natürlich durfte auch ein Besuch auf dem Testturm nicht fehlen. Dieser bietet auf 232 m die höchste Turm-Aussichtsplattform Deutschlands. Vor der Rückfahrt gab es so für alle zum Ende der Woche noch einmal einen grandiosen Blick von oben auf die Stadt zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.