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Glauben heißt gehen - Pallottitag 2026



Glauben in Bewegung – Pallottitag am St. Paulusheim

„Glauben heißt gehen – nach innen und außen“ lautet in diesem Jahr das Schulmotto des St. Paulusheims. Am Pallottitag, dem alljährlichen Schulfeiertag zu Ehren des heiligen Vinzenz Pallotti, gab es vielfältige Angebote, um sich mit diesem Leitgedanken intensiv auseinanderzusetzen – mit freundlicher Unterstützung der Bruchsaler Bildungsstiftung.

Den Auftakt bildete ein festlicher Gottesdienst in der Bruchsaler Stadtkirche mit P. Dieudonné SAC. Ein kurzer Impuls von P. Henrich SAC lud dazu ein, das „Gehen“ im Glauben sowohl als innere Bewegung als auch als konkreten Auftrag nach außen zu verstehen. Anschließend konnten sich alle Teilnehmenden im historischen Refektorium der Schule bei einem warmen Mittagessen stärken.

Am Nachmittag boten zahlreiche Sessions, gestaltet von Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, ganz unterschiedliche Zugänge zum Schulmotto. Vorträge führten auf Pilgerwege in Vergangenheit und Gegenwart, bis an die Grenzen des Universums oder in literarische Welten. Eine Lesung unter dem Titel „Odysseus geht nach Hause“ und eine spannende Auswahl am Bücherstand eröffneten literarische Perspektiven auf das Unterwegssein. Auch praktische und kreative Angebote kamen nicht zu kurz: Ein Mitmachkonzert und internationale Gruppentänze luden zur aktiven Teilnahme ein. Für den „Weg nach innen“ standen eine Wegmeditation, eine Erlebnisreise und eine Yoga-Session zur Auswahl. Der „Weg nach außen“ führte unter anderem zu einem Naturcoaching oder – eher gedanklich – zu einer Session zum Umweltbewusstsein in der antiken Literatur.

In einer spürbar familiären Atmosphäre, die das St. Paulusheim seit jeher prägt, wurde der Pallottitag zu einem Ort lebendiger Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Ehemaligen.

Besondere Aufmerksamkeit fanden zudem die Ausstellungen der ERASMUS-AG zum digitalen Fußabdruck sowie die UNHCR-Ausstellung unter dem Titel „Gehen müssen – Klimawandel, Flucht, Verbannung“. Sie regten dazu an, sich kritisch mit den globalen Folgen des eigenen Handelns auseinanderzusetzen. Einen hoffnungsvollen Ausblick bot schließlich der Vortrag „Kirche und Armut in Kamerun“, der konkrete Beispiele solidarischen Handelns vor Augen führte.

Der Pallottitag machte so auf vielfältige Weise erfahrbar, dass Glauben Bewegung bedeutet – hin zu sich selbst, hin zum Mitmenschen und hin zu einer verantwortungsvollen Gestaltung der Welt.