Geschichte des St.Paulusheims

chronologische Übersicht
1915 Während des ersten Weltkrieges wurden die deutschen Pallottiner aus Oberitalien (Masio) ausgewiesen und gründeten - zunächst in einer angemieteten Gaststätte (Graf Kuno) - ein kleines Internat für Jungen, die das städtische Gymnasium besuchten.
1923 konnte – vor allem durch die Initiative des Rektors P. Johannes Weber – auf dem "Klosterberg" ein für damalige Verhältnisse ansehnliches, eindrucksvolles Gebäude gebaut werden
1927 wurde vom Badischen Staatsministerium die Genehmigung erteilt, die Schüler der Unterstufe auf den Besuch des staatlichen Gymnasiums vorzubereiten
1930 wurde die Unterrichtserlaubnis auch für Mittel- und Oberstufe gegeben, die Reifeprüfung fand am städtischen Gymnasium statt.
1933 erhielt die Schule die Genehmigung zur Abnahme der Reifeprüfung an der eigenen Schule. Unter dem politischen Druck des Dritten Reiches sank die Schülerzahl von 185 im Schuljahr 1934/35 auf 60 im Schuljahr 1940 ab: Zunächst wurden der Schule Lehrer entzogen; der Beamtenerlass von 1937 zwang alle Kinder von Beamten zum Übertritt in eine staatliche Schule. Höhepunkt der Schikanen war die Verhaftung des Rektors des Hauses, P. Ludwig Sittenauer, im Jahre1937; er wurde allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt, da ihm keinerlei Vergehen nachgewiesen werden konnte.
1940 Auflösung der Schule durch die nationalsozialistische Regierung
Während des Krieges blieb das St. Paulusheim trotz des Luftangriffs auf Bruchsal am 1. März 1945, bei dem etwa 80 % der Stadt zerstört wurden, unbeschädigt.
1945 26. September 1945 Wiedereröffnung der Schule
1965 Neubau eines Schultraktes
1969 Aufnahme externer Schüler
1974 Aufnahme von Mädchen
1978 Erweiterungsbau
1986 Schließung des Internates
1994 Wechsel der Trägerschaft der Schule von den Pallottinern zur Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg.
1997 Ausbau des Flachdaches
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